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So sitzt man im neuen Vekoma Thrill Glider: Neue Grafik zeigt die ungewöhnliche Fahrposition

So sitzt man im neuen Vekoma Thrill Glider: Neue Grafik zeigt die ungewöhnliche Fahrposition
Foto: Pieter Maessen & Vekoma

Eine neue Konzeptgrafik sorgt derzeit unter Achterbahn-Fans für Aufsehen: Erstmals ist deutlich zu erkennen, in welcher ungewöhnlichen Position Fahrgäste im neuen Vekoma Thrill Glider Platz nehmen sollen. Das neue Achterbahnkonzept kombiniert Elemente eines Suspended Coasters mit der nach vorne geneigten Fahrposition eines Motorbike Coasters – allerdings befindet sich der Fahrgast dabei unterhalb der Schiene.

Besonders interessant ist das Konzept für europäische Freizeitpark-Fans, denn genau diese Technik soll bei der für 2029 angekündigten Efteling-Achterbahn Missie Luminar zum Einsatz kommen. Doch auch in den USA und Frankreich sind bereits Projekte mit dem neuen Achterbahnsystem im Gespräch beziehungsweise in Planung.

Neue Grafik zeigt erstmals die Sitzposition im Vekoma Thrill Glider

Bisher war über die genaue Konstruktion des Thrill Gliders vergleichsweise wenig bekannt. Vekoma beschäftigt sich bereits seit vielen Jahren mit dem Konzept, doch detaillierte öffentliche Darstellungen des endgültigen Fahrzeugs waren bislang kaum verfügbar.

 

Foto: Pieter Maessen & Verkoma

 

Eine neue Konzeptgrafik liefert nun einen wesentlich besseren Eindruck davon, wie die Fahrgäste später im Fahrzeug positioniert werden könnten.

Auf der Darstellung sitzen zwei Personen nebeneinander. Anders als bei einer klassischen Achterbahn sitzen sie jedoch nicht aufrecht in einem gewöhnlichen Sitz. Stattdessen ist der Oberkörper deutlich nach vorne geneigt. Die Haltung erinnert dadurch an einen Fahrer auf einem Motorrad.

Vor den Fahrgästen befinden sich griffartige Elemente, an denen die Hände positioniert werden können. Gleichzeitig ist hinter dem Rücken ein großes Stütz- beziehungsweise Rückhalteelement zu erkennen. Das komplette Fahrgastmodul befindet sich unterhalb der eigentlichen Achterbahnschiene und ist über längere Verbindungselemente mit dem darüber fahrenden Fahrwerk verbunden.

 

Foto: Pieter Maessen & Verkoma

 

Damit unterscheidet sich der Thrill Glider deutlich von den meisten bisher bekannten Suspended- oder Inverted-Coastern.

Was ist der Vekoma Thrill Glider?

Der Vekoma Thrill Glider ist ein neues Achterbahnkonzept des niederländischen Herstellers Vekoma. Vereinfacht gesagt kombiniert das System Eigenschaften verschiedener bereits bekannter Achterbahntypen.

Wie bei einem Suspended beziehungsweise Inverted Coaster befinden sich die Fahrgäste unterhalb der Schiene. Gleichzeitig erinnert die Körperhaltung stärker an einen Motorbike Coaster: Der Fahrgast sitzt nach vorne geneigt und nimmt dadurch eine wesentlich dynamischere Position ein als in einem herkömmlichen Achterbahnsitz.

Genau diese Kombination könnte einen großen Einfluss auf das Fahrgefühl haben. Weil sich der Körper näher an einer nach vorne gerichteten Position befindet und die Schiene oberhalb der Fahrgäste verläuft, dürfte der Blick nach vorne und teilweise auch nach unten besonders frei wirken.

Kurven, Richtungswechsel, Beschleunigungen und Airtime-Momente könnten dadurch subjektiv noch intensiver wahrgenommen werden.

Keine klassische Flying-Coaster-Position wie bei F.L.Y.

Auf den ersten Blick erinnert das Konzept möglicherweise an moderne Flying Coaster wie F.L.Y. im Phantasialand. Die Fahrposition unterscheidet sich jedoch deutlich.

Bei einem Flying Coaster befindet sich der Körper während der Fahrt nahezu horizontal beziehungsweise in einer ausgeprägten Flugposition. Beim Thrill Glider sitzt der Fahrgast dagegen stärker aufgerichtet und gleichzeitig nach vorne geneigt.

Die Haltung erinnert deshalb eher an eine Mischung aus Motorbike Coaster und hängender Achterbahn als an einen klassischen Flying Coaster.

Auch Vekomas frühere Entwicklungen zeigen, dass sich das Unternehmen bereits lange mit ungewöhnlichen Fahrpositionen beschäftigt. In älteren Patenten des Herstellers wird beispielsweise eine sogenannte „Racing Position“ beschrieben, bei der der Oberkörper nach vorne geneigt und der Fahrgast durch verschiedene Stütz- und Rückhalteelemente gesichert wird.

Wie stark die endgültigen Fahrzeuge des Thrill Gliders technisch mit diesen älteren Entwicklungen übereinstimmen, lässt sich anhand der derzeit verfügbaren Informationen allerdings noch nicht abschließend beurteilen.

Das Konzept war früher offenbar als „Dragonfly“ bekannt

Die Entwicklung des neuen Achterbahntyps begann nicht erst in den vergangenen Monaten. Berichten zufolge wurde das Konzept innerhalb der Entwicklung zeitweise auch als „Dragonfly“ bezeichnet.

Bereits vor vielen Jahren gab es erste Hinweise auf eine Achterbahn, bei der Fahrgäste in einer nach vorne geneigten Position unterhalb der Schiene fahren sollten. Hinzu kamen technische Patentzeichnungen, die verschiedene Möglichkeiten für eine solche Fahrgastposition zeigen.

Dass Vekoma nun offenbar mehrere konkrete Projekte mit diesem System realisiert, deutet darauf hin, dass aus dem langjährigen Entwicklungsprojekt inzwischen ein tatsächlich marktreifes Achterbahnmodell geworden ist.

Neue Darstellung erscheint zum 100-jährigen Jubiläum von Vekoma

Die aktuell diskutierte Grafik steht im Zusammenhang mit dem kommenden Buch „Achtbaanbouwers – Vekoma: honderd jaar Limburgs ondernemerschap“ des niederländischen Autors Pieter Maessen.

Das Buch beschäftigt sich ausführlich mit der Geschichte von Vekoma. Der heutige Achterbahnhersteller geht auf das Unternehmen Veldkoning zurück, das 1926 gegründet wurde und ursprünglich unter anderem Maschinen für die Landwirtschaft herstellte.

Aus dem regionalen Metallbauunternehmen entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte einer der international bekanntesten Hersteller von Achterbahnen und Freizeitparkattraktionen.

Das Buch soll am 21. Oktober 2026 erscheinen – passend zum 100-jährigen Jubiläum des Unternehmens. Die neue Thrill-Glider-Darstellung gibt dabei gleichzeitig einen interessanten Blick auf die Zukunft des Herstellers.

Efteling baut 2029 Missie Luminar

Besonders konkret wird das Thema für europäische Freizeitpark-Fans in den Niederlanden. Efteling hat mittlerweile offiziell bestätigt, dass im Jahr 2029 die neue Achterbahn Missie Luminar eröffnen soll.

Der Park bezeichnet die Attraktion als seinen ersten Suspended Launch Coaster. Die Fahrzeuge fahren unterhalb der Schiene und werden während der Fahrt beschleunigt.

Missie Luminar soll eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 km/h erreichen. Die gesamte Fahrt wird laut Efteling mehr als zwei Minuten dauern und mehrere Momente der Schwerelosigkeit sowie überraschende Fahrelemente bieten.

Pro Fahrzeug sollen insgesamt 18 Fahrgäste Platz finden.

50 Millionen Euro für die neue Efteling-Achterbahn

Auch wirtschaftlich ist das Projekt außergewöhnlich. Für Missie Luminar ist eine Investition von rund 50 Millionen Euro vorgesehen.

Damit gehört die Attraktion zu den größten und teuersten Einzelprojekten in der Geschichte von Efteling.

Die Achterbahn entsteht in unmittelbarer Nähe des Haupteingangs und wird Bestandteil des Themenbereichs „Het Eiland van de vijf Zintuigen“ – das Inselreich der fünf Sinne.

Die Lage ist bewusst gewählt: Besucher sollen die vorbeifahrenden Fahrzeuge bereits kurz nach dem Betreten des Parks sehen können.

Darum geht es bei Missie Luminar

Typisch für Efteling soll nicht nur die Achterbahntechnik im Mittelpunkt stehen. Die Attraktion erhält eine umfangreiche Geschichte und Thematisierung.

Besucher werden zu sogenannten „Missionauten“ und betreten ein wissenschaftliches Institut. Von dort beginnt eine Expedition ins Unbekannte. Das große Ziel der Mission besteht darin, die sogenannte Lichtbarriere zu durchbrechen.

Das gestalterische Umfeld soll sich an außergewöhnlichen Naturphänomenen, wissenschaftlichen Experimenten und Entdeckungsreisen des 19. Jahrhunderts orientieren.

Dadurch entsteht eine interessante Kombination: futuristisch anmutende Achterbahntechnik trifft auf eine von historischen Forschungsreisen inspirierte Themenwelt.

Ist Missie Luminar wirklich ein Vekoma Thrill Glider?

Efteling selbst verwendet in seiner offiziellen Kommunikation vor allem die Bezeichnung Suspended Launch Coaster.

Mehrere Berichte und Achterbahndatenbanken ordnen das Projekt allerdings dem neuen Vekoma Thrill Glider zu. Auch die inzwischen veröffentlichten Darstellungen der Fahrposition passen zu den bereits zuvor bekannten Informationen über das neue System.

Daher gilt es aktuell als sehr wahrscheinlich, dass Missie Luminar eine konkrete Umsetzung des Thrill-Glider-Konzepts darstellt.

Wo entstehen die ersten Vekoma Thrill Glider?

Aktuell sind mehrere Projekte bekannt beziehungsweise werden mit dem neuen Modell in Verbindung gebracht.

Freizeitpark Projekt Geplante Eröffnung Aktueller Stand
Six Flags Magic Mountain Noch nicht offiziell benannt 2027 Thrill Glider wird erwartet
Futuroscope Race 2028 Als Vekoma Thrill Glider geführt
Efteling Missie Luminar 2029 Suspended Launch Coaster offiziell angekündigt

Damit sollte Efteling derzeit nicht pauschal als Standort des „zweiten Thrill Gliders weltweit“ bezeichnet werden. Sollte die momentan bekannte Reihenfolge tatsächlich eingehalten werden, könnten zuvor bereits Anlagen bei Six Flags Magic Mountain und Futuroscope eröffnen.

Six Flags Magic Mountain könnte 2027 den Anfang machen

Das vermutlich früheste Projekt entsteht derzeit beim amerikanischen Freizeitpark Six Flags Magic Mountain in Kalifornien.

Das Projekt wird bereits seit längerer Zeit mit Vekoma und dem Thrill-Glider-System in Verbindung gebracht. In Unterlagen und Berichten taucht unter anderem die Projektbezeichnung Project 90011 auf.

Nach derzeitigem Stand wird eine Eröffnung im Jahr 2027 erwartet. Eine vollständige öffentliche Präsentation des Projekts durch Six Flags, vergleichbar mit der Ankündigung von Missie Luminar durch Efteling, steht allerdings weiterhin aus.

Sollte der aktuelle Zeitplan eingehalten werden, könnte dort die erste öffentlich betriebene Anlage dieses neuen Vekoma-Systems entstehen.

Auch Futuroscope plant einen Thrill Glider

Ein weiteres interessantes Projekt entsteht in Frankreich. Für Futuroscope wird derzeit die Achterbahn Race mit einer geplanten Eröffnung im Jahr 2028 geführt.

Auch diese Anlage wird dem Thrill-Glider-System von Vekoma zugeordnet. Beschrieben wird eine Fahrposition, bei der die Gäste in einer motorradähnlichen Haltung unterhalb der Schiene unterwegs sein sollen.

Damit zeichnet sich inzwischen ab, dass Vekoma den Thrill Glider nicht lediglich als einmaliges Spezialprojekt entwickelt hat, sondern als neues Achterbahnsystem etablieren könnte.

Wie könnte sich eine Fahrt im Thrill Glider anfühlen?

Genau diese Frage macht das Konzept besonders spannend. Eine endgültige Antwort wird es natürlich erst geben, wenn die ersten Anlagen tatsächlich eröffnet haben.

Die ungewöhnliche Sitzposition könnte jedoch dafür sorgen, dass sich bekannte Achterbahnelemente anders anfühlen als in klassischen Zügen.

Durch die nach vorne geneigte Körperhaltung liegt der Blick stärker in Fahrtrichtung. Gleichzeitig befindet sich kein klassischer Wagenkasten unmittelbar vor den Fahrgästen. Je nach konkreter Gestaltung der Fahrzeuge könnte dadurch ein besonders freies Fahrgefühl entstehen.

Hinzu kommt die Position unterhalb der Schiene. Schnelle Richtungswechsel, bodennahe Passagen oder größere Höhenunterschiede könnten dadurch sehr unmittelbar wahrgenommen werden.

Gerade in Kombination mit einem Launch-System besitzt das Konzept deshalb großes Potenzial für intensive Beschleunigungen und ein ausgeprägtes Geschwindigkeitsgefühl.

Wie komfortabel ist die ungewöhnliche Position?

In der Freizeitpark-Community wird nach Veröffentlichung der neuen Grafik bereits intensiv über den möglichen Komfort diskutiert.

Einige Fans vergleichen die Haltung mit Motorbike Coastern oder modernen Flying Coastern. Andere fragen sich, wie bequem die Position bei längeren Fahrten sein wird und welche Körpergrößen beziehungsweise Körperformen das Rückhaltesystem zulassen wird.

Auch die Kapazität ist ein interessantes Thema. Gerade bei ungewöhnlichen Fahrpositionen muss der Ein- und Ausstieg so gestaltet werden, dass die Abfertigung trotz komplexerer Rückhaltesysteme schnell funktioniert.

Für Missie Luminar ist zumindest bereits bekannt, dass insgesamt 18 Fahrgäste gemeinsam auf eine Mission geschickt werden sollen. Wie genau Vekoma und Efteling den Einstieg sowie die Abfertigung lösen, wurde bisher noch nicht vollständig vorgestellt.

Warum der Thrill Glider für Vekoma so interessant ist

Vekoma hat sein Achterbahnportfolio in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Moderne Launch Coaster, neue Flying Coaster, Suspended-Systeme und Familienachterbahnen zeigen, wie breit der Hersteller inzwischen aufgestellt ist.

Der Thrill Glider könnte nun eine weitere eigene Kategorie schaffen.

Statt lediglich Geschwindigkeit, Höhe oder Inversionen zu verändern, setzt Vekoma hier vor allem bei einem der wichtigsten Bestandteile einer Achterbahnfahrt an: der Position des Fahrgastes selbst.

Eine Strecke muss dadurch möglicherweise nicht einmal Rekordhöhen erreichen, um ein ungewöhnliches Fahrerlebnis zu erzeugen. Schon die Kombination aus freier Sicht, nach vorne geneigter Position, hängendem Fahrzeug und Launch kann dafür sorgen, dass sich bekannte Fahrelemente vollkommen anders anfühlen.

Missie Luminar könnte eines der spannendsten Efteling-Projekte werden

Bis zur geplanten Eröffnung im Jahr 2029 dauert es noch einige Jahre. Trotzdem gehört Missie Luminar bereits jetzt zu den interessantesten angekündigten Freizeitparkprojekten Europas.

Dafür sorgen nicht nur die Investitionssumme von 50 Millionen Euro und die umfangreiche Thematisierung. Vor allem die möglicherweise völlig neue Fahrposition des Vekoma Thrill Gliders macht das Projekt außergewöhnlich.

Die neue Konzeptgrafik liefert nun erstmals einen deutlich besseren Eindruck davon, was die Fahrgäste tatsächlich erwarten könnte: nach vorne geneigt, unterhalb der Schiene und mit nahezu freiem Blick in Fahrtrichtung.

Sobald Vekoma, Efteling oder die anderen beteiligten Parks weitere technische Details zu Fahrzeugen, Rückhaltesystem, Streckenlayout oder Launch-Technik veröffentlichen, dürfte das Bild des neuen Achterbahntyps noch deutlich konkreter werden.

Aktuelle Wartezeiten im Efteling prüfen

Bis Missie Luminar 2029 eröffnet, gibt es im Efteling natürlich schon jetzt zahlreiche Achterbahnen und Attraktionen zu entdecken. Die aktuellen Efteling-Wartezeiten findest du jederzeit auf WarteCheck.de. Dort kannst du sehen, welche Attraktionen geöffnet sind, wie lang die aktuellen Wartezeiten ausfallen und deinen Parktag besser planen.

Stand der Informationen: 24. August 2026. Bei noch nicht eröffneten Projekten können sich technische Daten, Zeitpläne und Bezeichnungen bis zur endgültigen Eröffnung ändern.

146 Aufrufe Veröffentlicht am 24.08.2026
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Kommentare 1

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  1. Rick@rick · 25.08.2026 08:17 Uhr

    Ich bin da mal echt gespannt, wie bequem die sind, wie gut man darin sitzt. Als Vergleich die Sitze von F.L.Y finde ich nicht so bequem 🙈

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